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25.10.2022

Firma Fr. AUSSIEKER Metallverarbeitung aus Bad Holzhausen wieder bei FMB Zuliefermesse Maschinenbau in Bad Salzuflen vertreten

Fr. AUSSIEKER FMB 2022
Fr. AUSSIEKER FMB 2022

Die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau wurde 2005 zunächst als Präsentations-Plattform für Zulieferer aus dem Maschinenbau in Ostwestfalen-Lippe (OWL) gegründet. Die Region stellt mit mittlerweile über 700 Maschinenbau-Unternehmen und ihren Zulieferern eines der stärksten Maschinenbau-Cluster Deutschlands dar und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von gut 21 Mrd. Euro. Die Fachmesse führt Konstrukteure, Entwickler und Einkäufer zielorientiert zusammen und präsentiert das gesamte Spektrum der Zulieferindustrie für den Maschinenbau und Anlagenbau einschließlich der dazugehörigen Dienstleistungen, darunter u.a. Marktführer aus den Bereichen Antriebstechnik, Steuerungstechnik sowie Montage- und Handhabungstechnik.So nutzte auch die Firma Fr. Aussieker Metallverarbeitung GmbH & Co. KG aus Preußisch Oldendorf diese Plattform als Netzwerk für den Maschinenbau.

1969 wurde die Firma als klassischer Fertigungsdienstleister gegründet. Bis heute vertrauen Kunden aus dem allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau sowie der Medizintechnik auf die Kompetenz des 30-köpfigen Teams. Die anspruchsvollen Werkstücke fertigt Aussieker, dem das Unternehmen 2003 väterlicherseits übergeben wurde, qualitätsorientiert mit einem modernen Maschinenpark, der unter anderem vier Modelle von DMG MORI umfasst. „Unsere Herausforderung bestand schon immer darin, komplexe und hochgenaue Werkstücke möglichst wirtschaftlich herzustellen“, erklärt Frank Aussieker. Dies erfordere modernste CNC-Technologie sowie gut ausgebildete Fachkräfte. Aussieker bilde seinen eigenen Nachwuchs, zurzeit vier Auszubildende, aus. Das Unternehmen spürt jedoch auch, dass es immer schwieriger wird, gutes Personal zu finden, insbesondere Fräser werden immer gesucht. „Das macht es langfristig schwierig, eine gute Auftragslage zuverlässig zu bedienen –  insbesondere, wenn wir zeitweise dreischichtig arbeiten.“ Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels fiel 2019 die Entscheidung in eine automatisierte Fertigungslösung zu investieren. Im Januar diesen Jahres wurde eine weitere Automation angeschafft.  Der Schritt in Richtung mannlose Fertigung habe enorm geholfen.

„Durch das Palettenhandling können unsere Mitarbeiter verschiedene Aufträge auf einer Maschine rüsten. Sowohl bei Serien, als auch bei kleineren Stückzahlen ist es uns somit möglich Nebenlaufzeiten zu generieren. Wir gewinnen dadurch deutlichen Spielraum für die Bedienung weiterer Maschinen.“ Prototypen und kleine Serien gehören zum Tagesgeschäft der Firma Aussieker. Dank Palettenhandlings können sie hier flexibel reagieren. „Durch das modular aufgebaute Handling und die damit einhergehenden geringeren Umrüstzeiten können wir deutlich flexibler auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren und somit die oft knappen Liefertermine realisieren“, so Frank Aussieker. Der Weg der automatisierten Fertigung habe sich schnell rentiert, resümiert Frank Aussieker: „Es hat sich gezeigt, dass wir damit effektiv dem Fachkräftemangel entgegenwirken können.“ Gleichzeitig sei die Maschinenauslastung signifikant gestiegen. „Vor diesem Hintergrund werden Automationslösungen auch bei künftigen Investitionen eine große Rolle spielen.“

Als „Präziser Lösungsfinder in der Metallverarbeitung, der Prototypen und Serien schnell, zuverlässig und in höchster Qualität fertigt“ nutzte Frank Aussieker mit Ehefrau Birgit und seinen Mitarbeitern die Messepräsenz zur Akquise und Austausch rund ums CNC-Fräsen/Drehen und 3DLaserschmelzen.

Im Gespräch mit Bürgermeister Marko Steiner standen Digitalisierung, Fachkräftemangel, Materialknappheit, Lieferengpässe und alternative Bezugsquellen im Vordergrund.

Foto v. l. n. r.:

Marko Steiner, Birgit und Frank Aussieker, Jan Kleine-Beek, Tim Henke

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