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Haus der Begegnung & Ortsgeschichte

Adresse: Eggetaler Straße 69a, 32361 Preußisch Oldendorf

Das ´Haus der Begegnung´ stand früher im Ortsteil „Eininghausen“. Nach der Umsetzung und Restaurierung im Jahre 1990 steht dieses Haus heute im 'Freizeitpark Eggetal'. 

 

HdB 1
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Der Stadtteil Börninghausen der Stadt Preußisch Oldendorf liegt in dem einmalig schön gelegenen „Eggetal“und ist von allen Seiten vom Wiehengebirge umgeben. Neben zahlreichen Quertälern im Wiehengebirge gibt es kein dem Eggetal vergleichbares Längstal von ähnlicher Größe. Dieses Tal zwischen dem Hauptzug des Wiehengebirges im Süden und dem „Limberg - Sattel“  bez. der „Oldendorfer Vorhöhe“  im Norden ist durch eine jahrmillionen andauernde Erosionstätigkeit im Juragestein des Wiehengebirges entstanden.

Eggetal
Eggetal


Urkundlich erstmalig erwähnt wurde Börninghausen vor über 1.000 Jahren. Am 15. August 993wurde Börninghausen nämlich als „Brunnenhuson“ bezeichnet, als der deutsche König Otto III. das vom  'Bischof Milo von Minden' gegründete Kloster auf dem Wittekindsberg bei Minden in seinen Schutz nahm und die Gründung des Klosters bestätigte. Um den Lebensunterhalt des Klosters zu sichern, schenkte 'Bischof Milo von Minden' dem Kloster auch Güter und Höfe u.a. in Börninghausen. Historisch gesehen besteht Börninghausen aus den Ortsteilen 'Kirchdorf Börninghausen', 'Eininghausen', 'Börninghauser Masch' und 'Balkenkamp' mit der Burg Limberg.


Ortsteile
Der Ortsteil "Eininghausen" wird in einer undatierten Urkunde des Mindener Bischofs Eilbert (1055 bis 1080)  als „Enighusen“ und die "Börninghauser Masch" erstmalig im Jahre 1256 als „Osterborninghusen“ erwähnt.  Der Ortsteil "Balkenkamp"  auf dem Kamm des Limbergsattels westlich der Burg wurde erst im 15./16. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Burg Limberg besiedelt.


Büscherheide und Wildenberg

Hinzugerechnet werden müssen auch die niedersächsischen Siedlungen 'Büscherheide' und 'Wildenberg' auf dem westlichen Bergrücken des Eggetals. Büscherheide mit ca. 200 Einwohnern gehört aber zur politischen Gemeinde Bad Essen und Wildenberg zur Stadt Melle. Die Landesgrenze verläuft entlang der Bergstraße. Beide Siedlungen sind aber an das Preußisch Oldendorfer Strom,- Gas-,Wasser- und Abwassernetz angeschlossen und die Bewohner gehören der Ev. Kirche in Börninghausen an. Der Feuerschutz und der Rettungsdienst werden ebenfalls von Börninghauser Seite sichergestellt. Es hat in den Vorjahren sehr intensive und massive leider aber erfolglose Bestrebungen um eine Eingliederung nach Nordrhein Westfalen gegeben.


Siedlungsstruktur

Schon im Mittelalter beginnend wurden im 16. Jahrhundert und nach der Markenteilung um etwa 1770 außerhalb der Siedlungskerne im Tal auch an den Berghängen kleinere bäuerliche Stätten angelegt. Auf diese Weise ist die noch heute vorherrschende Streusiedlung im Eggetal entstanden, sodass die eigentlichen früher geschlossenen Siedlungen Börninghausen, Eininghausen und Börninghauser Masch nicht mehr ohne weiteres zu erkennen sind. Im Urbar von 1556 hatte Börninghausen 27 und Eininghausen 25 bäuerliche Stätten, deren Anzahl nach dem Kataster von 1704 auf 52 in Börninghausen und 37 in Eininghausen angestiegen waren. Es gibt jetzt nur noch wenige Vollerwerbslandwirte im gesamten Eggetal. Es leben zur Zeit ca. 2.000 Einwohner im Eggetal.

HdB Börninghausen
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