Stadt Preußisch Oldendorf

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Feuerwehrmuseum Schröttinghausen

Adresse: Dahlinghauser Straße 5, 32361 Preußisch Oldendorf
Der „Verein Feuerwehrmuseum Preußisch Oldendorf – Schröttinghausen e.V.“ betreut seit über 25 Jahren ein Feuerwehrmuseum in der ehemaligen Dorfschule und dem späteren Feuerwehrgerätehaus der damaligen Gemeinde Schröttinghausen. Dieser Stadtteil liegt an der Landesgrenze zu Niedersachsen und gehört seit der kommunalen Neugliederung zur Stadt Preußisch Oldendorf.

Mit viel Eigenleistung der Schröttinghauser Bürger wurden Feuerwehrgerätschaften aus vier Jahrhunderten gesammelt und eine wunderschöne einklassige Dorfschule, die heute unter Denkmalschutz steht, für die Nachwelt erhalten. Das Gebäude mit seinem Dachreiter, den spitzbogigen Fenstern und dem Portal sowie mit der noch mit dem alten mechanischen Uhrwerk funktionierende Schuluhr aus dem Jahre 1862 ist sie ein Schmuckstück. In jenem einzigen Schulraum, in dem früher ein Lehrer gleichzeitig bis zu 90 schulpflichtige Kinder des Dorfes an den Vor- und Nachmittagen unterrichtete, sowie im ausgebauten Dachgeschoss und im alten Gerätehaus haben jetzt über tausend Feuerwehr-Ausstellungsstücke einen Platz gefunden.

 

  Feuerwehrmuseum
Das Feuerwehrmuseum Schröttinghausen unterscheidet sich von anderen Museen erheblich. Es war das Erste dieser Art in Ostwestfalen. Ziel war es von Anfang an, dem Besucher eine Sammlung von Ausstellungsstücken zu zeigen, die die historische Entwicklung des Feuerlöschwesens besonders im ländlichen Raum wiedergibt und auch die ehrenamtliche und aufopferungsvoll geleistete Arbeit der Feuerwehr für das Gemeinwohl würdigt.

Gleichzeitig wird aber auch der bürgerschaftliche Geist deutlich gemacht, der hinter dem Gedanken steht, seinen Mitbürgern in Not und Gefahr uneigennützig zur Seite zu stehen. Dass das gelungen ist, beweist allein die Tatsache, dass von den rund vierhundert Schröttinghauser Einwohnern etwa hundert der jetzigen Löschgruppe Schröttinghausen aktiv und fördernd angehören. Darüber hinaus ist bemerkenswert, dass jeder zweite Einwohner dieses Stadtteils Mitglied des „Vereins Feuerwehrmuseum Preußisch Oldendorf – Schröttinghausen e.V.“ ist.

Feuerwehrmuseum  

Die Ausstellung auf einer Fläche von etwa 140 qm reicht von der Brandglocke aus dem Jahre 1570 über lederne Löschwassereimer, Wasser-Notkuben (1880), Handdruckspritzen,  verschiedene pferdegezogene Einsatzwagen (1885), Strahlrohre, Funkgeräte, Atemschutzgeräte, Dienstvorschriftensammlungen, Schutz- und Dienstkleidung verschiedener Epochen, Darstellung eines Löschangriffs mit Modellfahrzeugen, ein Feuerwehr-Meldekrad Marke DKW aus dem Jahre 1928 bis hin zu einem Borgward-Tanklöschfahrzeug (TLF 8 Typ B 2000) aus dem Jahre 1959.

 

 

Die Notkuben sind praktisch die ersten Vorläufer der heutigen Tanklöschfahrzeuge. Sie hatten nur die Aufgabe, den Wassertransport von den verschiedenen Wasserstellen zur Brandstelle sicherzustellen. An der Brandstelle wurden sie mit den Löschwassereimern ausgeschöpft.

 

  Feuerwehrmuseum

Feuerwehrmuseum

 

Eine weitere entscheidende Entwicklungsstufe im Feuerschutz war der Einsatz von tragbaren und pferdegezogenen Handdruckspritzen, die später auch selbstansaugend das Wasser bis in den Brandherd spritzen konnten.

 

Öffnungszeiten :
Vom 01.05. – 30.09. an Sonn- und Feiertagen von 13.00 – 17.00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Eintritt und Führung sind frei

www.schroettinghausen.com
Weitere Information zum Feuerwehrmuseum sowie zum Stadtteil Schröttinghausen